Termine:

Freitag, 10.09.2010

Gemütliches Kaffeetrinken mit den Gewinnern des Preisausschreibens am Infotag für Senioren

Donnerstag, 09.09.2010

Besuch Expertenforum mit Prof. Dr. Rita Süssmuth im Pfarrheim St. Michael

Mittwoch, 08.09.2010

Besuch Museum Abtei Liesborn - Führung durch Herrn Dr. Bennie Priddy

» Alle Termine im Haus Maria Regina anzeigen

Angebote und Preise

Erfahren Sie mehr über das Haus Maria Regina, die Zimmer und Preise.

Kontakt

Haben Sie Fragen? Dann rufen Sie uns an oder schreiben uns über das Kontaktformular.

Sie befinden sich hier: » Pflege und Lebensqualität 

Pflege und Lebensqualität

Aktivierende Pflege und Betreuung, die persönlich passt

Nehmen wir zum Beispiel Herrn B., der vor einigen Jahren hochgradig immobil zu uns kam, damals weder selbständig essen noch trinken konnte. Durch unsere aktivierende Pflege und enge Zusammenarbeit mit Herrn B. hat sich das längst wieder geändert. Und wie! Heute ist er ein unverzichtbarer Aktivitätsposten in unserem Heimbeirat. Er hat den Computer und das Internet für sich entdeckt – und vor allem: seine Kreativität. Er malt. Er fotografiert. Die Bilder bearbeitet er an seinem Computer und bereitet uns allen eine große Freude, wenn er sie dann ausdruckt und verschenkt. Er fühlt sich, das spürt man, „pudelwohl“ in unserem Haus.

Aber auch, wenn ein solch erfolgreicher gemeinsamer Weg nicht mehr möglich ist, schauen wir ganz individuell, was wir tun können. Und manchmal macht eben auch eine scheinbare Kleinigkeit einen großen Unterschied. So war es etwa bei Frau K., die bereits sehr alt ist und ihr Bett nicht mehr verlassen kann. Aber sobald unsere „Besuchs- und Betreuungshunde“ Kira und Debbie kommen, blüht Frau K. regelrecht auf. Sie winkt ihnen zu – eine Bewegung, von der wir bis dahin gar nicht ahnten, dass Frau K. das körperlich noch kann. Normalerweise kommen die beiden Hunde donnerstags zu uns. Aber Frau K.s Geburtstag fiel auf einen Freitag. Da dachten wir uns: Wär das nicht ein schönes Geburtstagsgeschenk? So stürmten Kira und Debbie also ausnahmsweise am Freitag ins Zimmer und gratulierten Frau K. zu ihrem Ehrentag.


Den ganzen Menschen sehen

Wir möchten sehr genau erfahren, welche Wünsche und Ressourcen jemand hat, und schneiden unsere Gemeinschafts- und Freizeitangebote ganz individuell darauf zu. Wir möchten die Menschen, die zu uns ziehen, kennen lernen. Nur dann können wir ihnen individuell begegnen und ihnen einen Raum schaffen, in dem sie sich frei und geborgen fühlen. Das gilt nicht nur, aber im Besonderen für Personen mit Demenz. Wir möchten den ganzen Menschen aus seinen Erfahrungen heraus verstehen, mit all seine Wünschen, Ängsten und Vorlieben. Aber wie weit dieses Kennenlernen geht, entscheiden natürlich die Bewohner und ihre Angehörigen. Sie sagen uns: Dies ist privat und soll es bleiben.

Wer zu uns zieht, bringt ein ganzes Leben mit: 70, 80, 90 Jahre mit Erfahrungen und persönlichen Erinnerungen. Und manch eine Erinnerung hängt an einem liebgewonnenen Gegenstand. Bringen Sie zu uns mit, was Ihnen am Herzen liegt! So viel, wie in ihr Zimmer passt! Der Ohrensessel, in dem ihre Tochter als kleines Mädchen immer eingenickt ist, der Sekretär, an dem ihr Mann so gern gearbeitet hat, das große Gemälde, das Ihr Lieblingsnachbar Ihnen zum Fünfzigsten geschenkt hat.

Manchmal ist es auch eine liebgewonnene Gewohnheit. So etwa bei Frau Th., die jeden Abend ein Glas Rotwein genießt. Das war früher so. Und das soll auch so bleiben. Also bestellen wir extra für sie ihren spanischen Lieblingswein El Costillo. Das Glas zelebriert Frau Th. dann am Abend – ganz gemütlich im Morgenmantel, auch das war schon früher so.